Lifehack: Vorratsgläser einfach beschriften & Beschriftung wieder entfernen

Früher habe ich wiederverwendete Vorratsgläser und Flaschen gar nicht neu beschriftet, weil ich das Entfernen der Etiketten oder des wasserfesten Stiftes gescheut habe. Leider dauert es dann nicht lange und dann weiß nur noch ich, was in den verschiedenen Gläsern ist - und das leider auch nicht immer. ;)

 

Also wollte ich eine unkomplizierte und schnelle Möglichkeit zum Beschriften von Gläsern finden, die auch möglichst leicht wieder zu entfernen ist. 2 Lösungen, für die man nur 3 haushaltsübliche Dinge benötigt, habe ich gefunden. Außerdem meine neue Lieblingslösung: Tafelfarbe - dann kann man Flaschen und Gläser ganz einfach mit Kreide beschriften. :)

 

Und so funktionieren die Lifehacks für einen übersichtlichen Vorratsschrank:

 

Gläser und Flaschen beschriften mit Tesa, Tafelfarbe und ohne Kleber

1. Möglichkeit für schnelles und unkompliziertes Beschriften von Glas mit Tesa:

Sie benötigen:

  • durchsichtigen Tesafilm,
  • wasserfesten Stift und eine
  • Schere.

Beschriften Sie nun mit dem wasserfesten Stift den Tesafilm, schneiden Sie ihn entsprechend ab und kleben den beschrifteten Tesa auf Ihre Flasche oder das Vorratsglas.

 

 

Rezepte für Vanille-, Tonkabohnenzucker und Vanilleextrakt finden Sie hier.

 

Die Beschriftung ist ratzfatz aufgebracht und lässt sich schnell und ohne große Rückstände wieder entfernen. Prima, oder?

 

2. Beschriften mit Tafelfarbe - abgeklebt, freihändig oder mit Etiketten für Kreide

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Gläser, Konservendosen und Plastikbehälter kann man aber auch ganz einfach mit Tafelfarbe besprühen oder einpinseln - und anschließend mit Kreide oder Kreidestiften beschriften (ich habe diese* verwendet). Ich habe ein paar verschiedene Varianten für Sie ausprobiert:

 

Vorratsgläser beschriften Tafelfarbe
Freihändig mit Tafelfarbe besprüht
Beschriften mit Tafelfarbe und Kreide
Abgeklebt und mit Tafelfarbe besprüht

Zum Abkleben eignet sich Tesa-Film oder Sie verwenden einen Fensterumschlag (Plastikfenster entfernen), dann haben Sie schon ein schön ausgeschnittenes Rechteck. :)

 

Daneben gesprüht? Die Tafelfarbe lässt sich mit Nagellackentferner wieder entfernen.


Etiketten aus Tafelfarbe selber machen
Etiketten aus Tafelfarbe selber machen

Noch einfacher ist es, direkt normale Etiketten oder Aufkleber mit Tafelfarbe zu lackieren - und dann auf Gläser, Flaschen, Konserven zu kleben und einfach mit abwischbarer Kreide zu beschriften.

 

Fertige Aufkleber mit Tafelfarbe fertig kaufen und mit Kreide beschriften
Fertige Aufkleber mit Tafelfarbe fertig kaufen

Oder Sie kaufen fertige Tafelfarbe-Etiketten zum Beschriften mit Kreide oder Kreidestift.

 

Cool, oder?


Gläser #beschriftung mit Tafelfarbe einfach selber machen#lifehacks

3. Möglichkeit für schönes und unkompliziertes Beschriften von Glas ohne Kleber:

Ohne Kleber nur durch Adhäsionskraft hält die Folie ganz einfach an Glas und kann zum Spülen entfernt und später wieder aufgebracht werden. Genial, oder? So geht's:

Sie benötigen:

  • Papier, Drucker oder wasserfesten Stift
  • durchsichtigen Tesafilm,
  • eine Schere und
  • eine Schale mit Wasser.
Gläser beschriften #haltbarmachen #vorrat Etiketten selber machen #etiketten

  • Drucken Sie mit Ihrem Computer die gewünschte Beschriftung in der gewünschten Schrift und Größe aus.**
    • Oder: Wenn Sie schön schreiben können,, dann schreiben Sie es einfach auf ein Stück Papier - am besten mit einem wasserfesten Stift. 
  • Darauf kleben Sie nun Tesafilm und schneiden die Beschriftung aus (siehe Bild rechts).
  • Dann legen Sie es in eine Schale mit Wasser bis das Papier sich mit ein bisschen rubbeln leicht vom Tesa löst (ca. 10-20 Minuten). Danach entfernen Sie das Papier mit den Fingern vom Tesa und drücken es einfach auf Ihr Vorratsglas. Fertig. :)

** je nach verwendetem Papier und Art der Druckertinte kann es passieren, dass sich die Schrift teilweise mit dem Papier vom Tesa entfernt. Hier hilft es, wenn Sie den Ausdruck mit einem wasserfesten Stift nachzeichnen.

 

Mehr über Ordnung in der Speisekammer finden Sie hier.

 

Und hier finden Sie Richtwerte für die Haltbarkeit von Selbstgemachtem finden Sie hier.


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Kommentare: 8
  • #1

    Fee von fairy likes... (Sonntag, 06 November 2016 23:45)

    Oh, das ist wirklich sehr gut – auf die Idee mit dem wasserfesten Stift bin ich überhaupt noch nicht gekommen! Danke dafür und liebe Grüße, fee

  • #2

    Conny (Sonntag, 02 Juli 2017 11:18)

    Ich mache es noch einfacher, ich schreibe direkt auf die Gläser mit einem wasserfesten Stift. Die Schrift geht bei Bedarf mit Desinfektionsmittel ganz einfach runter.

  • #3

    Organisation mit Sabine (Sonntag, 02 Juli 2017 13:55)

    Ja, so habe ich es früher auch gemacht, aber das Entfernen war mir immer zu nervig :). Aber natürlich kann das jeder machen wie es für ihn besser passt.
    Vielen Dank für deinen Kommentar und liebe Grüße
    Sabine

  • #4

    Helga (Donnerstag, 10 August 2017 19:03)

    Hallo SAbine mich hat es auch genervt die Etkettenreste zu entfernen. Mit Milch bekleben funktioniert nicht immer. Da ich aber immer so schöne Etiketten in einigen Blogs finde drucke ich mir diese aus und klebe sie mit einem kleinen Stück Tesafilm rechts und links fest. Man sieht es kaum und es ist problemlos wieder wegzukriegen. Deine Seite gefällt mir sehr gut
    LG Helga

  • #5

    Kornelia (Mittwoch, 24 Juli 2019 13:12)

    Ich habe es bisher so gemacht: einen schmalen Zettel beschriftet, breiteren Streifen Tesa darauf geklebt. Dann hatte ich oben und unten je ca. 3-5 mm Klebefläche und rechts und links nach meinen Wünschen.
    Es hat allerdings nicht immer gehalten, wahrscheinlich kroch dann doch noch Feuchtigkeit unter der schmalen Klebefläche durch.
    Deshalb werde ich deinen super Tipp auf jeden Fall ausprobieren.
    Danke für deine tollen Ideen.
    Kornelia

  • #6

    Organisation mit Sabine (Mittwoch, 24 Juli 2019 15:20)

    Hallo Kornelia,

    freut mich, dass dir mein Tipp gefällt. :)

    Liebe Grüße
    Sabine

  • #7

    Ulrike (Sonntag, 31 Oktober 2021 02:31)

    Hallo Sabine,

    ich lese mich schon seit Wochen kreuz und quer durch Ihren Blog (habe zig Tabs mit Ihren Artikeln im Browser geöffnet, die ich nach und nach abarbeite :-)) ). Ursprünglich bin ich auf der Suche nach einem Speiseplan hergekommen, habe aber schon viele andere schöne und interessante Tipps gesehen und mitgenommen, besonders zum Aufräumen. Mir gefällt sehr gut, wie lebensnah Sie schreiben und dass es immer wieder Lösungen gibt, die eigentlich ganz simpel sind, auf die man aber dennoch "allein" nie gekommen wäre. Ein sehr angenehmer Pluspunkt für mich ist auch, dass man hier noch gesiezt wird, obwohl ich eigentlich auch aus der Duz-Generation komme. Aber wenn ich auch was kritisieren darf: das Wort "LIfehack", das sich leider hier auch eingeschlichen hat, finde ich persönlich total doof, genauso wie dieses alberne "Narrativ", was einem jetzt überall begegnet. Ich bin schon von Berufs wegen fremdsprachenaffin und auch sehr dafür, einen knappen, treffenden englischen Begriff beizubehalten, statt ihn umständlich zu umschreiben. Aber eben dort, wo es passt und wo es einen Erkenntnis- oder Formulierungsgewinn gibt. Den sehe ich aber bei diesem Wort nicht. Und ich glaube, was mich an "Lifehack" stört, ist im Grunde diese Vorstellung dahinter, man könnte auf sein Leben "Hacks" anwenden wie auf einen Computer. Hat sowas von Optimierung und Technik, das mag ich irgendwie nicht in dem Zusammenhang. Da würde ich lieber etwas schreiben wie "Spezialtrick" oder so, das ist "englisch" genug :-)
    So, genug gequasselt! Vielen lieben Dank für all Ihre Mühe mit diesem superpraktischen Blog und ich freue mich schon auf neue Beiträge!

    Liebe Grüße
    Ulrike

  • #8

    Organisation mit Sabine (Sonntag, 31 Oktober 2021 08:13)

    Hallo Ulrike,

    wow, vielen Dank für Ihren tollen Kommentar, es freut mich sehr, dass Ihnen meine Tipps gut gefallen.

    Eine sehr schöne Anregung ist Ihre Idee "Spezialtrick", das werde ich auf jeden Fall mit aufnehmen. Allerdings wird Lifehack auf meinem Blog auch weiterhin vorkommen, denn danach suchen die Menschen im Internet eben recht häufig - nach Spezialtrick eher nicht. Ich versuche, nach Suchkritierien (auch SEO genannt) nicht zu viel auszurichten, allerdings will man als Blogger natürlich auch gefunden werden - wie Sie mich über die "Speiseplan-Suche" entdeckt haben.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

    Liebe Grüße
    Sabine