Wie wasche ich Sportkleidung richtig?

Dieser Mann hat offensichtlich Spaß bei seiner Bewegung. Spaß an Bewegung haben meine Familie und ich auch - wir werden allerdings selten so dreckig, denn wir bewegen uns viel im Alltag und, wenn wir Sport machen, robben wir selten durch den Sand ;-). Funktionale Sportbekleidung benutzen wir trotzdem, denn sie ist beim Sport bequemer als eine Jeans und Funktionstextilien sorgen dafür, dass wir beim Training trocken bleiben, indem sie Feuchtigkeit nach außen abgeben und uns vor Nässe, Kälte und Wärme schützen. Beim Joggen, Fahrrad fahren oder Fußball spielen wird in die Sportkleidung geschwitzt und danach muss sie in die Waschmaschine, oder? Der Drang, Sportbekleidung ständig zu waschen, ist groß.

 

Aber ein Blick auf die Waschsymbole des Pflegeetiketts zeigt: Genau das ist nicht immer einfach, denn Funktionstextilien können aus den verschiedensten synthetischen Stoffen bestehen und noch dazu empfindliche Beschichtungen aufweisen. Gleichzeitig nehmen Elasthan, Polyester und Mikrofaser unseren Schweiß auf und riechen dann schneller unangenehm als einfache T-Shirts aus Baumwolle oder anderen Naturfasern.

 

Hier sind ein paar Tipps, wie Sie den Schweißgeruch nach dem Training eindämmen können und was Sie beachten sollten, wenn Sie Sportkleidung aus Funktionstextilien in der Waschmaschine waschen.

So dämmen Sie Schweißgeruch bei Sportkleidung ein

  • Zwängen Sie Ihre Sportbekleidung nicht in eine dichte Sporttasche, wenn Sie das Fitness-Studio oder die Turnhalle verlassen. Verwenden Sie eine Tasche aus Netzstoff, damit ihre Sportbekleidung atmen und trocknen kann. Denn wenn Sie sie in der unbelüfteten Sporttasche vergessen, können sich im schlimmsten Fall Schimmel und Sporen entwickeln.

 

  • Wenn Sie nach dem Training nachhause kommen, lassen Sie Ihre Funktionskleidung am besten an der frischen Luft trocknen, zumindest aber in einem belüfteten Raum auf dem Wäscheständer.

 

  • Im Idealfall sollten Sie Ihre Kleidung nach dem Sport direkt auswaschen, zum Beispiel mit einem milden Shampoo oder Waschpulver. Wenn Sie sie anschließend trocknen lassen, können Sie drei bis vier Handwaschgänge verwenden, bevor Sie die Sportkleidung gründlich in der Maschine waschen. Ist sie äußerlich verschmutzt, etwa durch den Schlamm auf dem Waldradweg, den Sie genommen haben, sollte die Kleidung natürlich sofort in die Waschmaschine wandern.

 

  • Wenn Sie meinen, dass der Schweißgeruch besonders stark ist, legen Sie die Wäsche vor der Maschinenwäsche in vier Teile warmes Wasser und ein Teil Essig ein. Dies neutralisiert Gerüche auf natürliche Weise.

So waschen Sie Sportkleidung aus Funktionstextilien in der Maschine

Natürlich reicht eine Handwäsche für Ihre Sportbekleidung auf Dauer nicht aus. Ihre Hygiene wird durch verschiedenste Dinge wie Schlamm, Staub, Schweiß, Talg, Hautschuppen und Rückstände von Kosmetika negativ beeinflusst. Auf Dauer kann sich dies auch auf die Atmungsaktivität und sonstige funktionale Vorteile Ihrer Sportbekleidung auswirken. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie Ihre Sportbekleidung waschen:

 

  • Ich wasche meine Sportkleidung am liebsten mit anderer Wäsche in der Waschmaschine. Ob das möglich ist, hängt nicht nur von der Textilart, sondern auch vom Hersteller ab. Prüfen Sie die Pflegeetiketten, denn diese zeigen Ihnen, ob Sie ein entsprechendes Sportprogramm oder einen Schonwaschgang mit niedriger Temperatur verwenden müssen und wie viele Umdrehungen im Schleudergang erlaubt sind. Beachten Sie auf jeden Fall die empfohlene Höchsttemperatur für die Wäsche und bügeln Sie sie nie, wenn dies auf dem Pflegeetikett nicht entsprechend vermerkt ist. Andernfalls kann es passieren, dass empfindliche Fasern und Beschichtungen angegriffen werden und die Funktionalität Ihrer Sportbekleidung beeinträchtigt wird.

 

  • Verwenden Sie keinen Weichspüler, der die Faserstruktur verkleben und somit den Feuchtigkeitsaustausch des Kleidungsstücks beeinträchtigen kann.

 

  • Wie bei anderen Kleidungsstücken auch sollten Sie darauf achten, dass Sie immer Reißverschlüsse und Taschen schließen, um zu verhindern, dass sich Ihre Kleidung verhakt und Löcher entstehen.

 

  • Am besten sollte Ihre Sportkleidung an der frischen Luft trocknen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist, da sonst die Elastizität der Fasern beeinträchtigt werden kann.

 

  • Wenn Sie Ihre Sportbekleidung regelmäßig waschen, wird die wasserabweisende Imprägnierung, die viele Outdoor-Kleidungsstücke wie Jacken oder Überhosen aufweisen, beeinträchtigt. Falls Sie Ihre Kleidung wieder entsprechend imprägnieren möchten, beachten Sie unbedingt die Herstellerangaben.

 

Wenn Sie den Schweißgeruch und andere Verschmutzungen jedoch mit den oben genannten Tricks eindämmen, müssen Sie Ihre Kleidung nicht nach jedem Tragen in der Maschine waschen. So bleibt sie länger frisch und sauber – genau wie Sie nach einer kurzen, aber gründlichen Handwäsche. ;-)


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